Freiwillige Feuerwehr Oldendorf

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Jahreshauptversammlung 11.01.2014:

Oldendorfer Führungsspitze wiedergewählt

Habenicht und Hoke führen weiterhin Stützpunktwehr

Oldendorf (gök). Die Oldendorfer Sporthalle war sehr gut gefüllt, als zu Beginn der Jahreshauptversammlung der Oldendorfer Musikzug aufspielte. Wie in den Vorjahren auch begrüßte Ortsbrandmeister Dirk Habenicht die anwesenden Gäste. Und dies wird er voraussichtlich auch in den nächsten Jahren tun. Denn die vielen anwesenden aktiven Feuerwehrmitglieder wählten Habenicht und seinen Stellvertreter Mathias Hoke für eine weitere Amtsperiode in ihr Amt. Neu gewählt als Kassierer wurde Torsten Eckert.

Vorher aber hatten Habenicht und Hoke noch viel zu tun. Denn insgesamt wurden mit der Oberfeuerwehrfrau Sabrina Ulbrich, Jenny Moch, den Oberfeuerwehrmännern Peter Bartels, Julian Hacker, Dominik Heintz, Sascha Ortlieb und den Hauptfeuerwehrmännern René Huyer und Dennis Hacker insgesamt acht Feuerwehrmänner und –frauen befördert. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde zudem noch Bettina Knolle von Gemeindebrandmeister Walter Wiegmann geehrt. Die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft von Jörg Günther wird nachgeholt.

Für die 42 Aktiven der Wehr gab es 2013 viel zu tun. Insgesamt zehn Brände wurden erfolgreich bekämpft. Dazu kamen dann noch 18 Hilfeleistungen, wobei auch einmal die Höhenrettung bei einer Tierrettung in der Nähe von Halvestorf zum Einsatz kam. Damit die Einsätze auch in Zukunft gut durchgeführt werden können, wurde die Aus- und Fortbildung nochmal intensiviert. Insgesamt 19 Lehrgänge wurden durch die Mitglieder erfolgreich besucht. Eine große Herausforderung war auch die Überprüfung von 225 Feuerlöschern, was die Feuerwehr Oldendorf für Einwohner von Ahrenfeld, Benstorf und Oldendorf anbot. Einige der insgesamt rund 6700 Dienststunden wurden auch beim Hochwassereinsatz in Magdeburg mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost geleistet. Das die Einwohner aber auch hinter der Feuerwehr stehen zeigte sich bei der Anschaffung einer Wärmebildkamera. Schon länger war der Ortsfeuerwehr klar, dass eine Wärmebildkamera bei Einsätzen gut helfen könnte. Im Januar 2013 erlebten einige Oldendorfer Feuerwehrmänner bei einer Brandbekämpfung eine böse Überraschung, als unter ihnen eine Zimmerdecke um 25 Zentimeter nachgab. Alles ging nochmal gut und die Freiwilligen kamen mit einem Schrecken davon. Aber mit Hilfe einer Wärmebildkamera könnte man solche Gefahren sicher in Zukunft minimieren. Als das Thema bei einer privaten Hochzeit zur Sprache kam, fanden sich gleich einige Landwirte, die eine Anschaffung finanziell unterstützen wollten. Schnell waren einige Gewerbebetriebe aus der Region und der Ortsrat bereit die 5000 Euro teuren Kamera durch Spenden zu finanzieren, so das zukünftig neben der Wallenser Wärmebildkamera noch eine weitere in der Gemeinde vorhanden ist. Unverständnis zeigte Gemeindebrandmeister Walter Wiegmann nur für das bisherige Verhalten der Gemeindeverwaltung, welche die Kamera bisher nicht versichern wollte. Doch Wiegmann zeigt sich zuversichtlich, dass das doch bald geschieht.

Für 2014 hat sich die Oldendorfer Feuerwehr auch wieder viel vorgenommen. So werden wieder Veranstaltungen wie das Osterfeuer am 19. April, der Tanz in den Mai am 30. April sowie als Höhepunkt das Kreiszeltlager im August in Oldendorf durchgeführt, wo die Oldendorfer Feuerwehr und alle anderen Ortsfeuerwehren der Gemeinde sehr gefordert sein werden.

Text: Christian Göke